hands on 

Hunde behandeln lernst du nur, wenn du Hunde behandelst.

Praxisseminare für Hundetherapeuten und die, die es werden wollen.

2,5 oder 5 Tage  ⋅  Maximal 6 Teilnehmer  ⋅  Dangast an der Nordsee

sehen.

fühlen.

einordnen.

entscheiden.

behandeln.

prüfen.

sind wir uns einig?

Dass es ohne praktische Erfahrung ganz schön schwierig ist, einen Hund sinnvoll zu behandeln?

Es ist ein ziemlich gutes Gefühl wenn du merkst, dass das, was du tust, einem Hund wirklich hilft.

Das bedeutet weniger Schmerzen, wieder leichter aufzustehen oder eine Bewegung zurückbekommen, die vorher kaum möglich war.

Bestenfalls passiert das nicht, weil du irgendeine Technik aus deinem Skript gefischt hast, die bei Maßnahmen unter „kannst du machen“ einsortiert war oder auf Seite 73 im Fachbuch wirklich gut aussah.

Du willst wissen, warum und wie du sie einsetzt, was du damit verändern willst und woran du hinterher erkennst, ob sie tatsächlich etwas gebracht hat.

In deiner Ausbildung hast du eine Menge guten Stoff gelernt. Du kennst die Anatomie (wahrscheinlich hast du dabei mehr Textmarker verbraucht, als du zugeben möchtest), hast Untersuchungsgänge kennengelernt und weißt, welche Behandlungstechniken dir zur Verfügung stehen.

Du kannst erklären, wie sie wirken und wann sie sinnvoll sind (oder eben nicht). Das ist eine gute Grundlage.

Theoretisch.

und am hund?

Reicht dir das für deine Therapie­entscheidung?

Wenn du einen Hund untersuchst - und dabei ist wichtig, dass du weißt, wie du dir einen Hund richtig anguckst - kommt so einiges auf einmal zusammen. Du möchtest schon gern wissen, ob du gerade den gesuchten Muskel erwischt hast oder seinen Nachbarn. Dazu fühlt sich rechts etwas anders an als links, und in der Bewegung fällt dir noch etwas auf.

Das alles zu sortieren und daraus eine Behandlungsidee zu machen, ist bei manchen Hunden eine Wissenschaft für sich. Solange du noch überlegst, ob dein Tastbefund stimmt, ist das mit der Entscheidung, wie es jetzt weitergeht, ein bisschen schwierig. Fünf gute Behandlungstechniken zu kennen, hilft. Zu wissen, mit welcher du anfängst und warum, hilft noch ein bisschen mehr.

01 / FÜHLEN

Laut Anatomiebuch müsste das hier eindeutig sein. Unter deinen Fingern fühlt sich das nach etwas an, das hier gar nicht sein dürfte.

02 / ZUSAMMENHÄNGE

Dann findest du hier etwas. Ach guck, da ist auch noch was. Könnte sein, dass das eine zum anderen geführt hat. 

03 / EINORDNEN

Muss aber nicht sein. Dann sind es zwei völlig verschiedene Dinge. Das muss man gelegentlich auseinanderhalten.

04 / ENTSCHEIDEN

Was war zuerst da? Was davon macht dem Hund heute überhaupt Probleme?

Für den praktischen Teil in deiner Ausbildung gab es zu wenig Hunde, zu wenig Zeit oder beides. Oder dir wurde etwas erklärt und gezeigt, das du am eigenen Hund nachmachen solltest. Du hast das mitgeschrieben und gedacht: Jau. Verstanden.

Am eigenen Hund ausprobiert war das alles nicht mehr so glasklar. Beim Üben war dann aber niemand mehr da, der sagen konnte, ob das noch die gezeigte Technik war oder inzwischen deine eigene Erfindung.

Wenn du einen der eh schon zu wenigen Praktikumsplätze ergatterst, darfst du oft genug eins: zugucken.

Der erste

eigene

Patient

ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um herauszufinden, was dir an Praxis fehlt.

Praktische Erfahrung sammelst du in keinem Onlinekurs dieser Welt.

Bei hands on bist du dran

Untersuchen.

Behandeln.

Selbst machen.

Man könnte meinen, wir wollen bei jedem Handgriff wissen, warum.

 

Stimmt. Selbst bei unseren eigenen Hunden.

„Ich weiß gerade nicht, was ich da fühle.“

Darfst du hier laut sagen.

Jemandem über die Schulter gucken kannst du woanders.

Bei Hands On untersuchst und behandelst du selbst. Wir zeigen dir an unseren Hunden, wie wir uns orientieren. Welche Knochenpunkte uns in die richtige Region bringen, wie eine Struktur verläuft, was da noch so alles ist und woran wir prüfen, ob wir tatsächlich dort sind, wo wir hinwollen.

Dann suchst du. Wenn du unsicher bist, helfen wir dir. Was sich anders anfühlt, darf jeder selbst ertasten und vergleichen. „Fühlt sich anders an“ ist als Beschreibung schließlich nur genau so begrenzt hilfreich wie "ja, ungefähr da".

Mit deinen Befunden geht es dann weiter. Wir erklären dir, wie du deine Beobachtungen zusammenbringst und daraus die Entscheidung für eine Behandlung machst. Was bei Barney sinnvoll war, wird bei Tosya nicht funktionieren.

Fehlt noch etwas? Müssen wir eine Untersuchung wiederholen? Oder spricht etwas gegen die schöne Idee, die wir gerade hatten? Unsere Überlegungen kommen genauso auf den Tisch wie deine.

Du hast selbst untersucht, deine Überlegungen mit uns geprüft und daraus eine Behandlung entwickelt. Wenn du bei Tosya etwas anderes machst als bei Barney, kannst du erklären, warum.

Gut, dass wir da ein paar Hunde kennen.

In unseren Seminaren vertrauen wir dir unsere eigenen Hunde an, die Nordseeschnuten. Manche haben eine Behinderung, manche nicht, und die meisten leben schon so lange bei uns, dass wir ihre Geschichten im Schlaf erzählen könnten.

Tosya und Barney zum Beispiel gehören zur Familie. Dass du sie untersuchen und behandeln darfst, ist für uns also keine Kleinigkeit (das machen wir seit acht Jahren, und es ist immer gut gegangen).

Wir kennen ihre Entwicklung, behandeln sie und wissen, wie ihr Alltag aussieht. Du bekommst also nicht nur einen Namen und eine Diagnose. Wir erzählen dir auch, wie aus dem Hund von damals der geworden ist, den du heute untersuchst.

Hunde für Seminare kann man organisieren. Unsere Vertrautheit miteinander nicht.

Nicht alles, was du findest, musst du behandeln.

Tosyas Hinterbeine sind gelähmt. Wie sie sich fortbewegt, beschäftigt auch den Rest ihres Körpers. Bei ihr findest du in kurzer Zeit wahrscheinlich eine ganze Menge mehr, als du sinnvoll in eine Behandlung stecken kannst.

Für jede Behandlungstechnik die dir dazu einfällt gibt es vielleicht einen guten Grund. Trotzdem musst du dich fragen: Was macht ihr gerade Schwierigkeiten? Welche deiner Beobachtungen gehören zusammen? Was passt zur Vorgeschichte, was möchtest du verbessern, und lässt sich das mit deinen Mitteln beeinflussen? Wo ist die Grenze? Was erwarten eigentlich ihre Menschen? (In dem Fall sind das wir, du kannst also direkt fragen.)

Behandelst du einfach alles ein bisschen, hast du hinterher immer noch keinen Plan. Du musst entscheiden, was Priorität hat und was du bewusst in Ruhe lässt.

Tosya braucht nicht für jeden Befund eine eigene Behandlung. Sie braucht dich, um aus dem, was du herausgefunden hast, einen sinnvollen Plan zu machen, mit einem Ziel, das du auch benennen kannst.

So entsteht dein Big Picture. 

Fünf gute Behandlungsideen sind noch kein Plan. Das sortieren wir.

sehen.
fühlen.
einordnen.

entscheiden.

behandeln.
prüfen.

Keine Maßnahme ohne Warum.

Toll! Den ganzen Tag Hunde streicheln.

Well, you know … ganz so entspannt wird es nicht.

Wir zeigen dir, wonach du suchst. Und wie du es findest. Und was du dann mit dem machst, was du gefunden hast.

Damit du weißt, was du unter den Fingern hast.

Selbst untersuchen. Selbst behandeln.

Wenn wir Bewegung draußen beurteilen wollen, gehen wir an den Strand.

Ob wir dabei Spaß haben?
Ohhhh, yes!

Adi findet, wir haben genug gestreichelt.

Warum es Hands On gibt.*

Seit 2018.

Wir kennen deine Fragen. Wir machen Hands On: Kickstart! seit 2018.

Das Problem war simpel: Anatomie, Untersuchungsgänge und Behandlungstechniken standen in den Ausbildungen (sehr nachvollziehbar schon immer) auf dem Lehrplan. Was fehlte, war die Gelegenheit, das an vielen verschiedenen Hunden zu üben. Mit jemandem, der die richtigen Fragen stellte und der mit einem prüfte, ob man tatsächlich gefunden hatte, was man suchte. Oder der einem eine Idee gab, wenn man nicht weiterwusste.

„Das kommt mit der Erfahrung“, hieß es dann. Klar. Die Frage war nur, an wessen Hund? Mit welchen Ideen? Irgendwo muss man diese Erfahrung ja machen. Also haben wir dafür gesorgt, dass es einen Ort dafür gibt.

Wir könnten dir auch einfach zeigen, wie wir Mienchen behandeln. Dann wüsstest du, wie wir Mienchen behandeln.

Wir wollen, dass du selbst herausfindest, was du bei ihr tun würdest. Und warum. Dafür zeigen wir dir, wie wir untersuchen, lassen dich selbst arbeiten und reden mit dir drüber.

Eine Technik sauber auszuführen ist Handwerk. Zu wissen, wann, warum und mit welchem Ziel du sie einsetzt, macht daraus Therapie.

SEAR & WILLS · VETERINARY RECORD · 2024

Das Problem haben wir uns übrigens nicht ausgedacht.

In einer britischen Studie von 2024 berichteten interviewte Tiertherapeuten ebenfalls von zu wenig praktischen Inhalten in ihrer Ausbildung. Die Autorinnen diskutieren echte Patienten und praktische Lerngelegenheiten als mögliche Wege, besser auf den Berufsalltag vorzubereiten. 

Kommt uns bekannt vor.

Zur Originalstudie ↗

Was genau untersucht wurde

Die Untersuchung umfasst 79 Fragebögen zum selbst eingeschätzten beruflichen Zutrauen und vier ergänzende Interviews. Die Aussagen zu fehlenden Praxisanteilen stammen aus diesen Interviews. Die Studie wurde in Großbritannien durchgeführt. Die tatsächliche Behandlungskompetenz wurde nicht geprüft.

Sear, A. & Wills, A. P. (2024). UK animal therapists’ confidence in executing professional skills in clinical practice. Veterinary Record, 195, e4704. DOI: 10.1002/vetr.4704.

Ein Wochenende
oder eine ganze Woche?

Sonntag, kurz vor zwölf.

Die Köpfe rauchen, Kaffee hilft jetzt nur noch bedingt weiter, der Run auf die Süßigkeiten hat begonnen, aus den vielen Einzelteilen der letzten Monate hast du Zusammenhänge hergestellt. Dein Big Picture bekommt Formen.

Wir diskutieren über Mienchen, die persönlich anwesend ist (meistens in Begleitung ihrer Schwester Maggie). Inzwischen kennst du sie ja ganz gut. Es ergibt für dich inzwischen Sinn, wie sie sich mit ihren dreieinhalb Beinen fortbewegt, welche Arbeit ihre Muskulatur übernimmt, wie clever ihre Kompensationsmechanismen sind und was das mit deinen Befunden zu tun hat.  Du hast deine Beobachtungen mit den anderen verglichen und diskutiert. Behandlungsideen machen die Runde, und jede muss an unserer Lieblingsfrage vorbei: Warum?

Du hast für dich endlich erkannt, dass du das ganz gut hinkriegst (dieses gute Gefühl darfst du gerne mit uns teilen.). Jetzt möchtest du ausprobieren, ob deine Idee funktioniert. Und während wir noch darüber sprechen, fällt dir schon die nächste Frage ein.

Dein Blick auf die Uhr verheißt nichts Gutes.

Am Sonntag sitzt du mit Leuten zusammen, bei denen du schon am Freitag gemerkt hast, dass hier keiner den Klugscheißer (hier sagen wir Klookschieter) geben muss. Du kannst offen sagen, wo du hängst, und die Fragen stellen, die du dir sonst verkneifst. Die vermeintlich blöden Fragen lieben wir, denn oft sitzen noch drei daneben, die das auch gerne wüssten und gerade sehr froh sind, dass du gefragt hast.

„Mist. Können wir nicht noch ein paar Tage dranhängen?“

 

Die Frage kommt zu dieser Uhrzeit bei Kickstart verlässlich immer dann, wenn du merkst, wie viel du mit deinem Wissen anfangen kannst. 

Du bist gerade im Flow und willst unbedingt weiter Muskeln finden, Gewebe vergleichen, selbst untersuchen und Behandlungsideen diskutieren. Wie das geht, hast du an diesem Wochenende schließlich gelernt. Ohne die euphorische Stimmung zerstören zu wollen: dafür ist der verbleibende Nachmittag ein bisschen zu knapp.

Auch wenn wir niemanden mit brennenden Fragen verabschieden, irgendwann geht dein Wochenende bei uns im Hundehuus zu Ende.

Zweieinhalb Tage reichen für den Einstieg. Wir haben Ordnung in dein Wissen gebracht, dir Sicherheit für die ersten Schritte gegeben und einen verdammt guten Grund, dir mehr zuzutrauen. Gerade wenn du anfängst dich zurechtzufinden, willst du gerne noch bleiben.

Den Wunsch kennen wir.

 

Für All In kommst

du fünf Tage.

Fünf Tage, in denen wir dich weiterbringen, als es an einem Wochenende möglich ist.

Das Wochenende ⋅ 2,5 Tage

Kickstart!

Du lernst es nicht vom Zugucken.
Du lernst es, wenn du es machst.

459 €↘

Die Praxiswoche ⋅ 5 Tage

All In!

Du willst mehr Zeit?
Du bekommst unsere. 5 Tage lang.

849 €↘

Ach ja. Das hier machen wir bei beiden:

Maximal 6 Leute

Eine kleine Runde, in der deine eigenen Themen Platz haben und auch die Fragen, die du sonst vielleicht lieber für dich behältst.

Virtueller Kaffee vorab

Wir lernen uns kennen, besprechen deine Fragen und klären den organisatorischen Kram. In Dangast heißt es dann schon: „Schön, dich wiederzusehen.“

Zoom im Anschluss

Wenn der Alltag dich wiederhat, sich deine Synapsen (neu) verdrahtet haben und neue Fragen auftauchen: frag alles, was du wissen willst.

Die Sache mit dem richtigen Fühlen.

Erst Barney, dann Adonis. Bin ich überhaupt an der richtigen Stelle? Egal, was du suchst (oder gefunden hast) - diese Frage sollst du für dich immer sicherer beantworten können. Dafür haben wir ein Konzept.
Wir zeigen dir, wie du dich über Knochenpunkte orientierst, Verlauf und Tiefe einer Struktur einbeziehst und ihre Nachbarn auseinanderhältst. Bewegung hilft dir, deinen Tastbefund zu prüfen. Knifflig wird es, wenn sich auf der einen Seite was anders anfühlt als auf der anderen.
Und das fühlt sich bei jedem Hund gleich an? Na, schaun wir mal, was du sagst, nachdem du Adonis, Barney, Dickie und ihre Kollegen unter deinen Fingern hattest.

Mienchen und deine Behandlungsidee.

Mienchen hat dreieinhalb Beine und kommt damit ziemlich gut durchs Leben. Deshalb ist sie für dich im Praxisseminar so wertvoll (für uns sowieso immer). Bei ihr funktioniert vieles anders, als bei einem Hund mit vier funktionierenden Gliedmaßen. Ist es deshalb auch automatisch behandlungsbedürftig? 

Du wirst bei ihr Muskeln finden, die ordentlich arbeiten und Bewegungen, die nicht dem Lehrbuch entsprechen. Kompensationen, die Mienchen sehr clever nutzt ("falsch" macht sie gar nichts). Die eigentliche Frage ist: Was davon ist ein Problem, was ist ihre Lösung?
Wenn ein Hund seinen Körper über Jahre so organisiert hat, ist "anders" noch lange kein Grund, daran herumzubehandeln (man mag es kaum glauben, aber es ist eine therapeutische Meisterleistung zu entscheiden, dass du auch mal was in Ruhe lässt).

Ihre Vorgeschichte bekommst du von uns, alles andere machst du.

Und was macht der Halter damit?

Ein cleverer Rehaplan muss zu Hause funktionieren. Das prüfen wir mit dir, dazu gibt es eine Menge wichtiger Dinge zu sagen.

Zum Beispiel, ob deine Ideen auch im Alltag von Hund und Halter etwas taugen. Eine Übung kann fachlich und in der Theorie ganz hervorragend sein. Wenn zu Hause niemand so richtig weiß, wie sie geht, oder der Hund das ganze Theater doof findet, hat keiner was davon.

Deshalb gehört für uns zum Rehaplan auch, wie du dem Halter erklärst und zeigst, was er machen soll. Wie viel davon kriegt er in seinem Alltag unter? Und woran merkt er, ob es funktioniert?

„Hausaufgaben“ nennen wir das übrigens ungern. Warum, erzählen wir dir.

Bring mit, was dich gerade wahnsinnig macht.

Den Muskel, den du nie findest. Die Untersuchung, bei der du regelmäßig festhängst. Die Technik, bei der sich deine Hände nicht so richtig koordinieren wollen. Theoretisches Armageddon? Klar, frag. Wenn dich etwas gerade beschäftigt, bring es mit. Dafür ist hier Platz. Geräte und Hilfsmittel beziehen wir ein, wenn sie für deine Frage sinnvoll sind. Was bei uns vorhanden ist, kannst du dir ansehen und ausprobieren.

ZEIT

Verstehen und Können brauchen Zeit miteinander.

Wie man etwas lernt, weiß eigentlich jeder. Mit Zugucken und Mitschreiben kommst du nicht besonders weit. Du musst es selbst machen, Rückmeldung bekommen und noch einmal machen. Am nächsten Tag wieder.

Irgendwann brauchst du nicht mehr darüber nachzudenken, wo deine Hände hinmüssen, und hast den Kopf frei für die eigentliche Frage:

Was ist mit diesem Hund los? Dafür geben wir dir fünf Tage.

Kurz mal Neuro.

Dein Nervensystem lernt mit.

Deshalb bringt dir Wiederholung über mehrere Tage so viel. Wenn wir über Neuroplastizität reden, tun wir das meistens in Bezug auf den Hund. Wir denken jetzt mal ganz kurz an uns und stellen fest: Auch unser Nervensystem verändert sich, wenn wir lernen.

Nur weil der Seminartag vorbei ist, hat dein Gehirn noch lange nicht Feierabend (hat es nie, wäre ungünstig). Das sortiert nämlich noch. Was du tagsüber gesehen, gefühlt und überlegt hast, wird besonders im Schlaf weiterverarbeitet und kann sich neu verknüpfen. Morgens ergibt dann auf einmal etwas Sinn, was abends noch lose herumhing. 

Eine Nacht drüber schlafen gehört bei All In also zum Programm. Viermal sogar.

Was wir mit dir erarbeiten,
muss Zeit haben,
um in deinem Kopf
etwas zu bewegen.

Auch deine beste Idee muss ein “Warum?” aushalten.

Wir haben die Neigung, auch bei sehr überzeugend vorgetragenen Behandlungsideen noch einmal "Warum?" zu fragen. Ein plausibler Gedanke kann auf einer wackligen Annahme stehen. Wir prüfen mit dir, was deine Beobachtungen tatsächlich hergeben, wo du etwas voraussetzt und ob andere Erklärungen infrage kommen. Dabei lernst du, auch deinen eigenen Ideen auf den Zahn zu fühlen.

Der Hund hat dein Drehbuch nicht gelesen.

Bei All In beziehen wir auch einen Hund mit neurologischer Erkrankung und/oder Behinderung ein. Damit kommen weitere Fragen auf den Tisch, die wir mit dir gründlich auseinandernehmen.

Wir schubsen dich ein Stück über die Erklärungen hinaus, die du schon kennst. Du lernst, Zusammenhänge zu erkennen, die du bisher noch nicht auf dem Schirm hattest, und einzuschätzen, was du klären musst, bevor du weiterarbeitest. Auch zu erkennen, wo dein Wissen gerade aufhört, gehört zu einer guten therapeutischen Entscheidung.

All In heißt bei uns nicht, alles Mögliche in fünf Tage zu packen.

Wir machen fünf Tage therapeutische Praxis an verschiedenen Hunden. Untersuchen, einordnen, entscheiden, behandeln, überprüfen. Praxisgründung, Preise, Marketing und Positionierung? Machen wir auch. In eigenen Formaten. Was darüber entscheidet, ob deine Praxis trägt, gehört nicht zwischen Befund und Fischbrötchen.

Okay, der Rahmen.

Wir hätten das Hundehuus auch woanders eröffnen können als in Dangast. In einem Gewerbegebiet irgendwo in Oldenburg, links ein Reifenhändler, rechts eine Badausstellung, vor der Tür genug Parkplätze und als Aussicht die Autobahnauffahrt. Das wäre vernünftig gewesen. Aber sehr wahrscheinlich hätte es uns keinen einzigen Tag Freude gemacht.

Die Gründe für Dangast waren relativ pragmatisch: Wir leben hier, die Nordseeschnuten leben hier. Außerdem gefällt es uns hier. Dass es von der Praxistür bis zum Deich und zur Nordsee nur 300 Meter sind (bei Flut jedenfalls), fanden wir auch nicht so schlimm.

Müssen wir also wirklich erklären, wie verdammt g... schön  es ist, hier mit Hunden zu arbeiten?

Wenn du zum Seminar kommst, kannst du in einer der Ferienwohnungen direkt nebenan schlafen. Deinen Hund bringst du mit, wir lieben Hunde.

Was du noch wissen möchtest.

Welches Format passt besser zu mir?

Beide Formate fangen gleich an: Du untersuchst selbst, ordnest deine Befunde ein und entwickelst daraus eine Behandlung, bis zum Rehaplan, der auch zu Hause funktioniert.

Kickstart ist das Wochenende. In zweieinhalb Tagen gehst du diesen Weg an mehreren unserer Hunde und fährst mit Sicherheit für die ersten Schritte nach Hause, meistens auch mit ein paar neuen Fragen.

All In ist die Praxiswoche, von Samstag bis Mittwoch. Am ersten Tag begleiten wir dich noch eng, am letzten arbeitest du mit einem Hund weitgehend allein. Dazwischen palpierst du sehr viel, siehst einen Hund an zwei Terminen wieder und kannst vergleichen, was sich verändert hat. Außerdem beziehen wir einen Hund mit neurologischer Erkrankung ein. Und du schläfst viermal drüber, was mehr bringt, als man denkt.

Muss ich zuerst Kickstart besuchen, bevor ich All In buchen kann?

Nein. Du kannst All In direkt buchen – unabhängig davon, an welcher Schule du deine Ausbildung machst oder gemacht hast.

Alles aus Kickstart gehört auch zu All In. Die Praxiswoche geht anschließend dort weiter, wo ein Wochenende zeitlich aufhören muss.

Muss meine Ausbildung bereits abgeschlossen sein?

Nein. Du kannst an Hands On teilnehmen, wenn du dich dem Ende deiner Ausbildung näherst oder bereits als Hundetherapeut arbeitest.

Anatomische Grundlagen, den Untersuchungsgang und erste Behandlungstechniken solltest du schon kennengelernt haben. Sicher beherrschen musst du sie noch nicht. Genau dafür ist die praktische Arbeit da.

Wenn du unsicher bist, ob dein Ausbildungsstand passt, schreib uns kurz, wo du gerade stehst.

Ist Hands On auch sinnvoll, wenn ich bereits in eigener Praxis arbeite?

Ja. Mit der Erfahrung werden die Fragen nicht unbedingt weniger. Sie werden genauer.

Vielleicht passen Befunde nicht recht zusammen. Vielleicht erscheinen mehrere therapeutische Wege sinnvoll. Oder du möchtest einen Handgriff noch einmal unter anderen Händen sehen und vergleichen.

Bei Hands On kannst du dein Vorgehen an unterschiedlichen Hunden überprüfen, Alternativen ausprobieren und fachlich diskutieren. Für diese Fragen bietet besonders All In viel Raum, weil sie sich häufig erst während der praktischen Arbeit entwickeln.

Kann ich meinen eigenen Hund mitbringen?

Ja. Wir verstehen sehr gut, dass du die Tage in Dangast auch mit deinem Hund genießen möchtest.

Wenn du eine konkrete Frage zu ihm hast und es fachlich sowie für deinen Hund passt, können wir ihn auch in die praktische Arbeit einbeziehen. Wie genau, entscheiden wir gemeinsam im Seminar.

Den größten Teil der praktischen Arbeit übernehmen die Nordseeschnuten. Dein Hund sollte deshalb während der Seminarzeiten auch einmal entspannt nur dabei sein können. Braucht er viel Aufmerksamkeit oder kommt in der Gruppe kaum zur Ruhe, ist eine Betreuung für diese Stunden möglicherweise die bessere Lösung.

Uns ist wichtig, dass es Hunden und Menschen immer gut geht.

Wenn du unsicher bist, sprich uns vor der Buchung einfach an.

Kann ich eigene Fragen und Themenschwerpunkte mitbringen?

Unbedingt. Hands On hat einen klaren fachlichen Rahmen, aber kein fertig geschriebenes Drehbuch. Die Teilnehmer gestalten das Seminar mit ihren Fragen, Erfahrungen und Themenschwerpunkten aktiv mit.

Das können Situationen aus deiner Praxis sein, ein Befund, den du besser einordnen möchtest, oder eine konkrete Frage zu deinem eigenen Hund. Wir greifen diese Themen auf und gehen dort tiefer, wo es für die Gruppe sinnvoll ist.

Wie sind die Seminarzeiten?

Kickstart
Freitag: 14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag: 10.00 bis voraussichtlich 15.30 Uhr

All In
Samstag bis Mittwoch, jeweils von 10.00 bis 16.30 Uhr.

Wo kann ich während des Seminars übernachten?

Unsere Praxis liegt mitten im Nordseepark Dangast. Für unsere Seminarteilnehmer haben wir mit Küstenimmobilien besondere Konditionen vereinbart: Du kannst deine Ferienwohnung vergünstigt direkt im Park buchen und wohnst nur ein paar Schritte vom Hundehuus entfernt. Dein Hund ist natürlich ebenfalls willkommen.

Startseite - Küsten Immobilien Dangast

Den persönlichen Buchungslink bekommst du mit deinen Anmeldeunterlagen.

Du möchtest lieber ins Hotel oder kommst mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt? In Dangast findest du außerdem Hotels, weitere Ferienunterkünfte und Campingplätze. Einen guten Überblick bietet das

Unterkunftsportal von Dangast.

Wie sieht es mit der Verpflegung aus?

Um Durst, Kaffeemangel und den kleinen Hunger kümmern wir uns. Kaltgetränke, Kaffee, Tee, Joghurt, Obst und Snacks sind da.

Was du mittags essen möchtest, entscheidest du selbst. Bring dir einfach etwas mit – Kühlschrank, Mikrowelle und Geschirr stehen bereit. Und wenn alle plötzlich Lust auf dasselbe haben, bestellen wir gemeinsam.

Kann ich die Seminargebühr in Raten zahlen?

Ja. Regulär zahlst du 50 Prozent innerhalb von 14 Tagen nach deiner Anmeldung und die restlichen 50 Prozent vier Wochen vor Seminarbeginn.

Alternativ kannst du drei monatliche Raten wählen:

Kickstart: 3 × 165 Euro
All In: 3 × 295 Euro

Die erste Rate wird 14 Tage nach deiner Anmeldung fällig. Die weiteren Zahlungstermine findest du auf deiner Rechnung. Die letzte Rate muss spätestens vier Wochen vor Seminarbeginn bezahlt sein.

Sag uns bei deiner Anmeldung einfach kurz Bescheid.

Sollte ich eine Seminar-Rücktrittsversicherung abschließen?

Ja, das empfehlen wir dir. Krankheit und andere unvorhersehbare Dinge halten sich erfahrungsgemäß nur selten an gebuchte Seminartermine.

Achte bei der Auswahl darauf, dass die Versicherung Seminargebühren und möglichst auch deine Unterkunftskosten abdeckt. Die versicherten Gründe und Abschlussfristen unterscheiden sich je nach Anbieter – prüfe deshalb bitte die jeweiligen Bedingungen und schließe die Versicherung am besten zeitnah nach deiner Anmeldung ab.

termine & anmeldung

Such dir dein Hands On aus.

Hundehuus Dangast  ⋅  Am Alten Deich 8  ⋅  26316 Varel-Dangast

Hands On:
Kickstart!

Wochenende ⋅ 2,5 Tage ⋅
Max. 6 Teilnehmer

459 €

Zoom vorher und nachher inklusive

Die nächsten Wochenenden

13.11. - 15.11.2026

Freitag bis Sonntag

27.11. - 29.11.2026

Freitag bis Sonntag

11.12. - 13.12.2026

Freitag bis Sonntag

08.01. - 10.01.2027

Freitag bis Sonntag

29.01. - 31.01.2027

Freitag bis Sonntag

16.04. - 18.04.2027

Freitag bis Sonntag

30.07. - 01.08.2027

Freitag bis Sonntag

Hands On:
All In!

Praxiswoche ⋅ 5 Tage ⋅
Max. 6 Teilnehmer

849 €

Zoom vorher und nachher inklusive

Deine Praxiswoche in Dangast

20.02. - 24.02.2027

Samstag bis Mittwoch

08.05. - 12.05.2027

Samstag bis Mittwoch

07.08. - 11.08.2027

Samstag bis Mittwoch

Für Hands On anmelden

Hands on - Anmeldung
1. DEIN SEMINAR


2. DEINE DATEN


3. DEINE ANSCHRIFT


4. DEIN HUND
Du meldest dich verbindlich für das oben gewählte Format und den gewählten Termin an.
Kickstart: 459 € · All In: 849 €

Wees nich
bang!

(Nur keine Scheu.)

Du bist dir noch nicht sicher, ob Hands On zu dir passt? Oder ob du fürs Wochenende oder gleich für fünf Tage kommen möchtest?

Dann reden wir drüber.

seminare@hundehuus-dangast.de

Consent Management Platform von Real Cookie Banner